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Die Stadtwerke Kierspe legen für das Wirtschaftsjahr 2015 ein gutes Jahresergebnis vor. Mit 971.000 Euro schütten die Stadtwerke trotz weiterhin fehlender Dividende der ENERVIE AG gut 17,7 Prozent mehr Geld als im Vorjahr (825.000 Euro) an Ihre Gesellschafter aus und übertreffen damit die Erwartungen. Zu den Gründen zählt vor allem der kühle Winter und der dadurch deutlich um 1,8 Millionen Kilowattstunden gestiegene Gasverbrauch. Auch die Umsatzerlöse aus Nahwärme, Photovoltaik und der Trinkwassersparte sind leicht gestiegen.
Die Stadtwerke Kierspe beginnen am Montag, 27. Juni, mit wichtigen Modernisierungsarbeiten an ihrem Leitungsnetz. In der Ortslage Beckinghausen erneuert der heimische Gas- und Wasserversorger die Trinkwasserleitung. Die Baumaßnahme wird vermutlich bis Ende Juli andauern. Punktuell kann es während dieser Zeit zu kleineren Behinderungen kommen. Die Stadtwerke bitten um Verständnis und versuchen diese vorübergehenden Verkehrsstörungen auf ein Minimum zu reduzieren.
Den Stadtwerken Kierspe ist der Klimaschutz etwas wert. Deshalb fördert der heimische Energieversorger die Umstellung auf einen Erdgas-Hausanschluss sowie den Einbau einer umweltfreundlichen Erdgas-Brennwertheizung. Insgesamt 10.000 Euro stellen die Stadtwerke jährlich als Fördersumme für umweltbewusste Kunden bereit.
Drei von vier Verbrauchern bewerten den Service ihres Wasserversorgers mit den Bestnoten „sehr gut“ und „gut“. Das ergibt eine bundesweite Studie zur Trinkwasserqualität. In der Stadt Kierspe sind die Werte sogar noch besser, wie Wolfgang Struwe, Geschäftsführer der Stadtwerke Kierspe, bestätigt. Hier haben die Bürger großes Vertrauen in die Arbeit des lokalen Versorgungsunternehmens und nutzen jedes Jahr mehr als 600 Millionen Liter Wasser zum Trinken, Kochen, oder Waschen. Auch das Bewusstsein für den Wert des Trinkwassers sei gestiegen, was an der gesunkenen Wasserabgabemenge zu erkennen sei, teilen die Stadtwerke anlässlich des Tages des Wassers am Dienstag, 22. März, mit. Übertriebenes Wassersparen sei in Kierpse aber nicht angebracht.